Wenn Schweigen keine Liebe mehr ist
Vortrag über den Weg durch die Sucht der eigenen Kinder
Termin
Di. 06.10.2026, 19:00
Ein Erfahrungsbericht, der Mut machen und Türen zur Hilfe öffnen will
Wenn ein Kind in die Sucht abrutscht, verändert sich nicht nur sein Leben – es reißt das gesamte Familiensystem mit. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Vertrauen zerbricht, Gespräche verstummen, Schuldgefühle und Scham nehmen Raum ein. Viele Eltern schweigen – aus Angst, aus Hilflosigkeit, aus Liebe. Auch ich habe geschwiegen. Zu lange.
Beschreibung
In diesem Vortrag erzähle ich unsere Geschichte. Die Geschichte eines Vaters, der erleben musste, wie gleich zwei seiner Kinder drogenabhängig wurden – und wie diese Krise unser gesamtes Leben auf den Kopf stellte. Ich nehme Sie mit auf unseren Weg: Vom ersten Zweifel über den Absturz in die Co-Abhängigkeit, über Verzweiflung, Sprachlosigkeit und meinen eigenen Zusammenbruch – bis hin zu den Momenten, in denen sich neue Türen öffneten und Hoffnung zurückkehrte.
Es ist ein Abend für alle, die betroffen sind – direkt oder indirekt. Für Eltern, Angehörige, Geschwisterkinder und Menschen, die verstehen wollen. Ein Abend voller Offenheit, Ehrlichkeit und Menschlichkeit. Ich spreche über das, worüber viele nicht sprechen. Und ich zeige, wie heilend es sein kann, sich Hilfe zu holen – früher, als man denkt.
Zwei kurze, eindrucksvolle Videos begleiten den Abend und werfen zusätzlich ein Licht auf die innere Welt suchtbetroffener Menschen. Außerdem erfahren Sie, was die Elternselbsthilfe Zollernalbkreis für mich – und inzwischen viele andere – bedeutet hat.
Dieser Vortrag will nicht belehren. Er will berühren, ermutigen und verbinden. Und vielleicht ist er für Sie oder jemanden, den Sie lieben, genau der Impuls, der lange gefehlt hat.
Adalbert Gillmann
Ein inzwischen stolzer Vater, trotz allem.
Ein inzwischen stolzer Vater, trotz allem.
Kostenlos
Veranstalter
Bildungshaus St. Luzen








